Am 28. Oktober 2025 durfte ich an der Hochschule München einen Workshop leiten. Der Workshop untersucht aus diskriminierungssensibler Perspektive, wie Körper wahrgenommen, bewertet und kontrolliert werden und welche Rolle dabei Rassismus, Sexismus und Ableismus spielen.
Die Teilnehmenden reflektieren, wie Schönheitsideale, Diskriminierung und Machtverhältnisse miteinander zusammenhängen. Theoretische Impulse, körperorientierte Übungen und gemeinsame Reflexionen dienen als Herangehensweisen, um das Spannungsfeld zwischen Diskriminierung, Körperlichkeit und Macht zu beleuchten.
Zitate aus dem Workshop
„Sich frei zu fühlen, den eigenen Körper im Raum zu bewegen, ist ein Akt der Befreiung.“
(hooks, bell: Teaching to Transgress. Education as the Practice of Freedom. New York/London: Routledge, 1994.)
„Ich bin nicht frei, solange eine andere Frau unfrei ist, selbst wenn ihre Fesseln sich ganz anders als meine anfühlen.“
(Lorde, Audre: The Uses of Anger: Women Responding to Racism. In: The Women’s Studies Quarterly, Vol. 9, No. 3 (Fall 1981), S. 7–10.)
„Wenn wir Platz beanspruchen, stören wir – aber genau in dieser Störung beginnt Veränderung.“
(Ahmed, Sara: Living a Feminist Life. Durham: Duke University Press, 2017.)
